Achtung vor Scheinselbstständigkeit

Abgrenzung zwischen Dienst- und Werkvertrag.

In zahlreichen Hotelbetrieben werden Zusatzleistungen, wie Massagen, angeboten. Dabei wird entweder Personal eingestellt (Dienstvertrag) oder auf selbstständige Fachkräfte (Werkvertrag) zurückgegriffen.

   

Scheinselbstständigkeit liegt dann vor, wenn eine Arbeit verrichtet wird, die der eines angestellten Arbeitnehmers gleichkommt. Die Behörden unterstellen mit dem Vorwurf der Scheinselbstständigkeit, dass dadurch steuerliche Abgaben und Sozialversicherungsbeiträge umgangen werden.

     

Eine klare Abgrenzung zwischen Dienst- und Werkvertrag ist wichtig, damit es zu keinen rechtlichen Problemen und Risiken kommt.

           

Kriterien, die für eine selbstständige Tätigkeit sprechen:

  • keine Weisungsbindung zum Auftraggeber
  • keine Gebietszuteilung; Arbeitsort frei wählbar
  • freie Arbeitszeiteinteilung; unbeeinflusste Einteilung von Arbeits- und freien Tagen
  • eigenes Ermessen hinsichtlich der Arbeitsabläufe;
  • keine Beschränkung des Kundenkreises durch den Auftraggeber;
  • keine Vorgabe von Kundenfrequenzplänen;
  • keine Umsatzvorgaben;
  • keine regelmäßige Berichts- und Rechenschaftspflicht;
  • keine wesentlichen Kontrollrechte des Auftraggebers
  • keine Verpflichtung, an Schulungen teilzunehmen; Schulungen sind kostenpflichtig;
  • keine Verpflichtung des Auftragnehmers, nach außen Werbung zu betreiben.
  • usw.

     
Weitere ausführliche Informationen und auch eine Mustervereinbarung finden Sie auf unserer Webseite.