Biss später! Esskultur ohne Verschwendung

Wie Vorarlberger Gastronomiebetriebe der Lebensmittelverschwendung Einhalt gebieten und ganz nebenbei auch noch Gutes für Bedürftige tun können.

Das Topthema Lebensmittelverschwendung wird aktuell auf allen Kanälen gespielt. Vorarlberger Gastronomen können sich hier aktuell positiv einbringen. Auf Initiative der Wiener Tafel  wurde in Kooperation mit dem Lebensmittelministerium sowie mit United Against Waste österreichweit die „TafelBox“ ins Leben gerufen. Damit können Gäste ihre nicht aufgegessenen Speisen in einer praktischen Verpackung mit nach Hause nehmen.

  

Wie funktioniert die „TafelBox“?

Die TafelBox ist lebensmittelecht und biologisch abbaubar. Sie kostet 50 Cent das Stück, davon werden 20 Cent an die Mitgliedsorganisationen des Verbandes der Österreichischen Tafeln gespendet. Dies ist für die teilnehmenden Betriebe steuerlich absetzbar. Mit dem aufgedruckten Slogan „Biss später“ erfolgt eine positive Besetzung des Themas „Essen aufheben für später“ und den Gästen wird ein sorgsamer Umgang mit übrig gebliebenen Speisen nahe gebracht. So leistet die Gastronomie- und Hotelleriebranche zusammen mit Initiatoren und Gästen einen sinnvollen Beitrag in der öffentlichen Diskussion gegen Lebensmittelverschwendung.

    

Schnell mitmachen lohnt sich

Ein Starterpaket kostet lediglich 25 Euro pro Set, bestehend aus 50 TafelBoxen, Informations- und Hinweismaterial für die Gäste wie Poster, Freecards, Tischaufsteller und Papiertragetaschen. Bestellungen erfolgen direkt über den Gastro-Großhändler Kastner sowie künftig auch über AGM, eine Zusammenarbeit mit Metro ist geplant.

Die ersten 50 Betriebe die sich unter tourismus@wkv.at oder der Telefonnummer 05522 305-92 melden, bekommen von der Sparte Tourismus gratis ein Starterset zugeschickt.

  

Gemeinsam gegen Lebensmittelverschwendung

Die TafelBox bietet eine exzellente Möglichkeit, dem Thema Lebensmittelverschwendung positiv zu begegnen, bietet Argumente für weitere Diskussionen und hilft bei der Abwehr eventueller gesetzlicher Zwangsvorschriften. Mit dem Verband Österreichischer Tafeln hat die Branche zudem einen verlässlichen Partner, der dieses Thema auch höchst medienwirksam umsetzt. Diese Gelegenheit gilt es auch in Vorarlberg zu nutzen.

   

Mehr unter www.tafelbox.at