Mehr Förderung für Tourismus-Umweltprojekte

Durch Aufhebung des Kumulierungsverbots bei ÖHT-Förderprojekten können nun mehr Förderungen beantragt werden.

Es gibt zu den Tourismusförderungen Erfreuliches zu berichten.
    
Aufgrund eines in den Richtlinien der KPC (=Kommunalkredit Public Consulting) verankerten Kumulierungsverbotes von Bundesförderungen war bislang bei kombinierten Tourismus/Umweltprojekten immer eine strikte Projekttrennung der beiden Förderbereiche erforderlich.
   
Es ist uns nunmehr gemeinsam mit der KPC gelungen, die dafür zuständige UFI-Kommission zu einer Aufhebung dieses Kumulierungsverbotes zu bewegen – und zwar hinsichtlich sämtlicher ÖHT-Förderprojekte. Eine Projekttrennung im Vorhinein, schon bei Antragstellung, ist deshalb nicht mehr erforderlich, wohl aber ist eine getrennte Darstellung der Kosten gefragt, damit die KPC ihre Förderbasis sauber ermitteln kann.
   
Bei einem gemischten Tourismusprojekt von € 1.000.000, bei dem € 200.000 umweltrelevant sind, kann bei der ÖHT ein Antrag über € 1.000.000 (bisher € 800.000) und bei der KPC einer über € 200.000 eingebracht werden. Bei der KPC müssen zwar Rechnungen über € 200.000 beigebracht werden, diese können aber auch bei der ÖHT als förderbar anerkannt werden. Der Kunde bekommt also insgesamt eine bessere Förderung.

 

Fördernehmer werden daher angehalten, bei Antragstellung allfällige Anträge bei der KPC bekannt zu geben bzw. im Antrag anzuführen. Die Förderabstimmung erfolgt direkt zwischen ÖHT und KPC.
 
Die Regelung gilt für alle ab dem 1.6.2017 bei der KPC bewilligten Förderfälle.


Für mehr Informationen wenden Sie sich bitte an:


Dr. Heike Böhler-Thurnher

Telefon +43 5522 305 312

E-Mail boehler.heike@wkv.at